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Von Innovation zur Implementierung – Zwanzig Jahre digitale PTBS-Interventionen

Die ersten Publikationen zu internetbasierten Behandlungsmöglichkeiten der Posttraumatischen Belastungsstörung erschienen Ende der 1990er Jahre. Neben den allgemeinen Vorteilen internet- und mobilbasierter Interventionen (IMIs), wie der geografischen und zeitlichen Unabhängigkeit, erleichtert insbesondere die visuelle Anonymität Patienten mit PTBS aufgrund häufig ausgeprägter Scham- und Schuldgefühle den Zugang zu psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten. Im Rahmen des Vortrages wird ein Überblick über das Behandlungsspektrum und den aktuellen Stand der Wirksamkeit von IMIs zur Behandlung der PTBS gegeben. Es wird auf Indikationen und Kontraindikationen bzw. Nebenwirkungen eingegangen sowie die Bedeutung der therapeutischen Beziehung thematisiert. Ein besonderer Fokus soll auf Behandlungsmöglichkeiten von sogenannten „hard-to-reach-groups“ wie z.B. Menschen in Krisenregionen liegen. Der Vortrag endet mit einem Überblick zur Versorgung und der Frage, inwieweit digitale Interventionsmöglichkeiten im Versorgungsalltag bereits angekommen sind.

Machine Learning and the Digital Measurement of Psychological Health

Since its inception, the discipline of psychology has utilized empirical epistemology and mathematical methodologies to infer psychological functioning from direct observation. As new challenges and technological opportunities emerge, scientists are once again defining measurement paradigms for psychological health and illness to solve novel problems and capitalize on new technological opportunities. The current keynote discuss the theoretical foundations and scientific advances in remote sensor technology and machine learning models as they are applied to quantify psychological functioning and draw clinical inferences. We will present examples across different disorders and risk profiles including posttraumatic stress, depression, and suicide risk.